Transaktionsanalyse
Die von Eric Berne begründete Theorie der Transaktionsanalyse basiert auf dem Persönlichkeitsmodell der Ich-Zustände (Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich), aus dessen Inhalt sie die Individualität konkreter Personen erklären und aus deren Verwendung sie allgemeine Merkmale und Regeln sozialer Beziehungen (Transaktionen) einschließlich ihrer Störungen ableiten kann.
Die Ich-Zustände werden primär nach ihrer Herkunft klassifiziert und in Verbindung mit Rollen phänomenologisch beschrieben. Alle von externen Quellen übernommenen Ich-Zustände sind im Eltern-Ich, alle aus der Kindheit stammenden Erfahrungen im Kind -Ich und alle direkten auf das Hier-und-Jetzt entstandenen Reaktionen im Erwachsenen-Ich angesiedelt.
Zentraler Begriff ihrer Entwicklungspsychologie ist der bis zum Alter von ca. 6 Jahren beschlossene und in der Regel vorbewusste Lebensplan eines Menschen, Script genannt, in dem der Selbstwert und die soziale Stellung einer Person ebenso enthalten sind wie Beschlüsse über den Erfolg ihres Lebens und ihren Tod.
Zur Unterstützung menschlichen Wachstums und Wohlbefindens sowie zur Klärung und Veränderung von Störungen bietet die Transaktionsanalyse eine Reihe spezifischer Verfahren wie z.B.:
- die Strukturanalyse der Ich-Zustände,
- die Transaktionsanalyse zur Erhellung der Kommunikationsprozesse,
- die Racket- und Spielanalyse zur Erhellung des spezifischen Umgehens mit Gefühlen oder
- die Scriptanalyse zur Erhellung des individuellen Lebensplans.








